Spielplätze, Internet und Marktplatzgestaltung

Spielplätze, Internet und Marktplatzgestaltung

„Stillstand ist keine Option. Das war und bleibt mein Leitspruch für die Stadtentwicklung“, sagte Bürgermeister Thorsten Wozniak beim jüngsten turnusgemäßen Austausch mit dem engen CSU-Vorstand Gerolzhofen. „In den vergangenen Jahren haben wir viel bewegt und Millionen in die Zukunft investiert. Ich würde mich dementsprechend über einen großen Zuspruch und das damit verbundene Vertrauen bei der anstehenden Bürgermeisterwahl freuen“.

Wozniak ging auf die Vorhaben des laufenden Jahres ein. So soll u.a. im Mai der so genannte Freizeitpark mit Skater- und Basketballplatz, Fahrradparcours (Pump-Track) und Fitness-Bereich fertig gestellt werden. Die Brandschutzertüchtigung samt Fluchtweg-Außentreppe im Bürgerspital wird angegangen, die Bürgerbeteiligung bzgl. der Marktplatzgestaltung wird gestartet. „Außerdem will ich dem Stadtrat in Kürze ein Konzept für ein Gründerhaus im Herzen der Altstadt vorlegen“, so Wozniak.

Eine der größten Aufgaben waren zuletzt die Sanierungsmaßnahmen an der Kläranlage, hier mussten dringend das Blockheizkraftwerk, Sandfang- Rechenanlage erneuert werden. Im Sommer ist ein Tag der offenen Tür geplant. Den Stadtrat beschäftigen wird in den kommenden Jahren, so führte Wozniak weiter aus, natürlich der voraussichtliche Neubau der Grund- und Mittelschule. Das Gemeinschaftsprojekt der beteiligten Kommunen wird voraussichtlich 20 bis 25 Millionen Euro kosten.

Für Fraktionsvorsitzenden Arnulf Koch ist es zudem wichtig, den Ausbau von leistungsfähigem Internet weiter zu forcieren. Im April oder Mai werden dem Stadtrat die neuen Förderprogramme von Bund und Freistaat vorgestellt. Koch: „Das Ziel einer Gigabit-Gesellschaft mit 1000 MBit Internetanbindung muss auch in Gerolzhofen verwirklicht werden.“

Letztlich erinnerte Markus Reuß noch daran, den Antrag der CSU-Fraktion umzusetzen: Wenngleich es künftig weniger Spielplätze geben soll, sollen dann „attraktive und erneuerte Spielplätze für hohe Anziehungskraft sorgen: Qualität vor Quantität“.

 

Baumspende Flatterulme

Baumspende Flatterulme

„Umwelt- und Naturschutz waren schon immer feste Bestandteile in den Grundsatzprogrammen der CSU, allerdings haben wir das nie so genannt“, sagt Markus Reuß, Ortsvorsitzender der CSU: „Die Bewahrung der Schöpfung ist ein urkonservatives Anliegen. Wer die Schöpfung bewahrt, schützt Klima und Natur“.
Und so war es Ende des vergangenen Jahres für den CSU-Ortsverband Gerolzhofen selbstverständlich, den Baum des Jahres zu spenden: eine Flatterulme. Diese Spende nahmen die Kandidatinnen und Kandidaten für die Stadtratswahl zum Anlass, über „die grüne Stadt Gerolzhofen“ und Klimaschutzmöglichkeiten zu sprechen.
Die Bäume des Jahres stehen als kleine Allee im Grünen Klassenzimmer im Erholungsgebiet Nützelbachaue. Stadtratskandidat Christoph Simon war bereits 2011 in der Projektgruppe für die Planungen dieses Grünen Klassenzimmers, als Vertreter von Jugendlichen. Der heutige Vorsitzende des Kreisjugendrings betonte die erfreuliche Entwicklung im Erholungsgebiet Nützelbachaue samt Grünem Klassenzimmer.

Markus Reuß berichtete, dass im Stadtgebiet immer wieder Baumspenden von CSU-Mitgliedern zu finden sind, zum Beispiel am Marktplatz die gespendeten Bäume von Bürgermeister Thorsten Wozniak und des langjährigen Stadtrats Werner Ach.
„Beim Klimaschutz ist es nachhaltiger, auf Innovationen, technologischen Fortschritt oder auch auf die vielen kleinen und dadurch machbaren Maßnahmen zu setzen statt auf Verbote“, ergänzte Arnulf Koch. Der CSU-Fraktionsvorsitzende begrüßt die interkommunalen Projekte zum Hochwasserschutz und der Wasserspeicherung, die in den vergangenen Jahren auf den Weg gebracht wurden. „In den Neubaugebieten setzen wir zudem auf neue und regenerative Energien, in den Siedlungen und der Altstadt werden wir künftig sicher verstärkt über Klimaarchitektur, Dach- und Fassadenbegrünungen nachdenken“.

Bürgermeister Thorsten Wozniak informierte, „dass wir schon seit vielen Jahren Wiesen für Bienen und andere Insekten nicht mähen. Das war schon Jahre vor dem Volksentscheid so“. Zudem beziehen öffentliche Gebäude Naturstrom. Wozniak erinnerte auch an die energetischen Sanierungen städtischer Gebäude, zuletzt zum Beispiel das Alte Rathaus am Marktplatz. Aber auch beim Bau von Grund- und Mittelschule wird natürlich neben der Barrierefreiheit auch auf Energieeffizienz geachtet.

Marktplatzstand mit Barbara Becker

Marktplatzstand mit Barbara Becker

Für einen starken Landkreis Schweinfurt treten auf der CSU-Kreistagsliste die Gerolzhöfer Beate Glotzmann, Bürgermeister Thorsten Wozniak, 3. Bürgermeister Markus Reuß und Arnulf Koch an. Und so war beim jüngsten Wahlstand am Marktplatz auch die Landkreispolitik ein großes Thema.
„Wir benötigen flächendeckenden Mobilfunk und leistungsfähiges Internet im ganzen Landkreis Schweinfurt“, betonte Beate Glotzmann, die seit 2014 Kreisrätin ist. Daneben ist ihr wichtig, die „medizinische Versorgung in der Geomed-Klinik zu erhalten“, ein landkreisweites Klimaschutzkonzept zu beschließen und einen flächendeckenden ÖPNV zu „fairen Tarifen“ zu installieren.
Bürgermeister Thorsten Wozniak warb neben der Unterstützung auf der Kreistagsliste natürlich auch um Vertrauen bei der Bürgermeisterwahl – und dafür, „meine Unterstützer ebenfalls zu unterstützen, um den eingeschlagenen Kurs erfolgreich fortzuführen“.

Viele der Bürgerinnen und Bürger sagten, dass sie voraussichtlich Briefwahl machen werden. Und so ging es am Stand natürlich auch über die Stadt- und teilweise über die Landespolitik: Für gut eineinhalb Stunden war nämlich Landtagsabgeordnete Barbara Becker zu Gast am CSU-Stand. Mit Ingrid Feil sprach sie u.a. über Familien- und Gleichstellungspolitik. „Aber auch viele andere Themen wurden besprochen“, berichtet Markus Reuß: „Finanzen, Bildung, Infrastruktur, Marketing und Image der Stadt“.

 

Marktplatzstand

Marktplatzstand

„Wir bewegen Gerolzhofen“ – lautet das Motto der CSU Gerolzhofen. Und so ist an den Wahlständen der CSU auch immer wieder viel Bewegung: Bürgerinnen und Bürger informieren sich über die Vorhaben und Ziele der CSU in Bezug auf die Stadtentwicklung und diskutieren mit. Auch Bürgermeister Thorsten Wozniak und Landratskandidat Lothar Zachmann sind immer wieder an den Wahlständen am Marktplatz, um über Kreis- und Stadtpolitik zu sprechen. Wozniak stellt dabei heraus, dass er in den vergangenen sieben Jahren immer das Miteinander gepflegt, gegensätzliche Meinungen moderiert und Kompromisse gefunden hat. Er hat immer das „Wir“ und nie das „ich“ in den Vordergrund gestellt. „Ich würde mich freuen, wenn mich die Wählerinnen und Wähler mit einem deutlichen Ergebnis im Amt bestätigen würden, um den eingeschlagenen Kurs fortzuführen“.

Landratskandidat Lothar Zachmann betonte: „Die Zukunft gehört den Mutigen. Das gilt für den Landkreis ebenso wie für die Stadt Gerolzhofen“. So wie Wozniak und die CSU viele Themen angegangen sind und weiterhin vorhaben, so hat auch Lothar Zachmann viele Ziele, um den Landkreis voran zu bringen, u.a. flächendeckenden Mobilfunk, ein Klimaschutzkonzept samt Klimabeirat, besserer Öffentlicher Nahverkehr im gesamten Landkreis, die Einbindung der Jugend bei politischen Entscheidungen, die Entwicklung von Gewerbeflächen für Start-up und auch der Erhalt der Geomed-Klinik. Die CSU mit ihren Stadtratskandidatinnen und -kandidaten ist an den kommenden Samstag immer am Marktplatz präsent: „Wir freuen uns auf den Austausch“, sagen Ortsvorsitzender Markus Reuß (3. Bürgermeister) und Fraktionsvorsitzender Arnulf Koch..

 

Fahrrad fahren

Fahrrad fahren

 „Wir bewegen Gerolzhofen“ ist das Motto der CSU Gerolzhofen. Und gleichzeitig gilt: „Wir bewegen uns für Gerolzhofen“.

Dieses Motto steht bei den regelmäßigen Fahrradtouren durch die Wohngebiete und die Altstadt. Während zu Infoständen und Veranstaltungen die Wählerinnen und Wähler zu den Parteien kommen (müssen), ist das Ziel der Fahrradtouren, zu den Menschen zu radeln, vorbei zu fahren, stehen zu bleiben, ins Gespräch zu kommen: vorm Einzelhandel oder dem Supermarkt genauso wie am Gartenzaun oder vorm Café. Das kommt gut an! Und so wird die CSU Gerolzhofen – wie in den vergangenen Wochen auch – immer wieder mit dem Rad unterwegs sein. Die blauen CSU-Shirts machen auf die Radler aufmerksam. „Bitte sprechen Sie uns an, wenn Sie was auf dem Herzen haben“, sagt stellvertretender CSU-Ortsvorsitzender Marcel Schmidt, der ebenfalls auf der Stadtratsliste der CSU steht. Wer will, kann sich natürlich auch radelnd anschließen.